Erfolgreicher Ausbildungsabschluss und Nominierung für die Deutsche Meisterschaft
Wir gratulieren unserer Auszubildenden Celina Fail herzlich zum bestandenen Abschluss ihrer Ausbildung zur Bestattungsfachkraft und freuen uns sehr, dass sie unser Team auch weiterhin tatkräftig verstärkt. Doch damit nicht genug: Als nächstes großes Ziel vertritt sie das Land Nordrhein-Westfalen bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk.
Persönliche Worte von Celina Fail
Am 24. Juni dieses Jahres habe ich erfolgreich meine dreijährige Ausbildung zur Bestattungsfachkraft abgeschlossen.
In der vergangenen Zeit konnte ich viele unterschiedliche und prägende Erfahrungen sammeln. Ich durfte zahlreiche Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten und gleichzeitig die Hinterbliebenen in einer für sie besonderen und herausfordernden Zeit unterstützen. Diese Tätigkeit bringt viel Verantwortung mit sich und erfordert neben fachlichem Wissen auch ein hohes Maß an Sorgfalt, Organisation und Einfühlungsvermögen.
Für die Zeit während meiner Ausbildung bin ich sehr dankbar. Ich hatte die Möglichkeit, in einem Betrieb mit einem großartigen Team zu lernen und mich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln. Umso mehr freue ich mich, dass ich auch nach meiner Ausbildung weiterhin Teil dieses Teams sein darf und meinen beruflichen Weg hier, im Bestattungshaus Geismann, fortsetzen kann.
Nun steht bereits die nächste Herausforderung an. Im Rahmen der Meisterschaft im deutschen Handwerk darf ich das Land Nordrhein-Westfalen im Wettbewerbsberuf der Bestattungsfachkraft vertreten. Auf diese neue Erfahrung freue ich mich und bin gespannt darauf, welche Eindrücke und Herausforderungen mich dort erwarten.
Meine Ausbildung ist nun abgeschlossen, gleichzeitig beginnt ein neuer und spannender Teil meines beruflichen Weges.
Einblicke in einen besonderen Beruf: Sozialpraktikum im Bestattungshaus
Wo das Leben endet, beginnt für viele Menschen eine der schwersten Zeiten.
Im Rahmen des Sozialpraktikums des Gymnasiums St. Ursula hat uns in diesem Jahr für zwei Wochen Leni Schult besucht. Sehr interessiert und mit großem Respekt hat sie sich auf eine Arbeitswelt eingelassen, die für Jugendliche ihres Alters normalerweise unerreichbar bleibt.
Sie begleitete unser Team bei den vielfältigen täglichen Aufgaben, packte tatkräftig mit an beim Ausstatten von Särgen und Vorbereiten von Abschiedsfeiern. Sie war bei Beisetzungen und Fahrten zum Krematorium dabei, und sie erlebte mit, wie ein Verstorbener aus dem Hospiz abgeholt wurde. In begleitenden Gesprächen sind wir gemeinsam vertiefenden Fragen und besonderen Situationen nachgegangen.
Ihre offene Art, mit der sie den oft tabuisierten Themen Tod und Trauer begegnete, hat uns beeindruckt. Wir danken ihr für ihr großes Interesse, ihren Einsatz und ihre Empathie.
Tabuthema Tod: Warum wir dringend reden müssen
WDR Sendung "neuneinhalb"
Informationen und Hilfen zum Thema Tod und Trauer für junge Menschen. Link
Knietzsche in der aktuellen Drunter + Drüber
Knietzsche in der aktuellen Drunter + Drüber Ausgabe Mai 2025: Link
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